Blasenstörung erkennen

Puzzleteil 1

Mit mentaler Stärke sind Sie die Chefin und nicht Ihre Blase

Denken Sie einmal an Ihr Lieblingsessen, wie der Duft Ihre Begeisterung weckt und Ihnen sprichwörtlich das „Wasser im Munde zusammenläuft“. Allein die Vorstellung der köstlichen Speise stimuliert bestimmte Hirnareale, die Ihrem Körper signalisieren „gleich gibt es etwas Leckeres“. Wir schaffen es aber, uns zurückzuhalten und abzuwarten bis wir zu Hause am gedeckten Tisch sitzen.

So mancher Blase fällt es aber schwer sich zu beherrschen. Wenn das Gehirn signalisiert „gleich darfst Du loslassen, die Toilette ist nah“, drängelt sie. Es kann passieren, dass sie frühzeitig ihren Blasenauslass und den Harnröhren-Mechanismus öffnet: Kurz vor dem Erreichen der Toilette, kommt es dann schon zum unerwünschten Urinverlust. In diesem Fall sprechen wir von einer Last-Minute-Inkontinenz.

Auf der anderen Seite gibt es Frauen, denen es schwerfällt, sich mental auf öffentlichen oder fremden Toiletten zu entspannen. Sie schaffen es dann nicht, den Blasenauslass und die Beckenbodenmuskeln loszulassen und damit die Blase gut zu entleeren. Es kommt zu einer unbewussten Harnzurückhaltung, und damit zu Restharn.

Mit gezielter Verhaltensschulung und Koordinationsübungen für funktionierende Schließ- und Beckenbodenmuskeln gewinnen Sie die Kontrolle zurück.

Gesunde volle Blase

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