Blasenstörung erkennen

Puzzleteil 9

Sitzen Sie viel oder schlafen mit angewinkelten Beinen?

Es gibt kaum einen wichtigeren Muskel als den großen Lendenmuskel (M. psoas major). Als stabiler Muskel der Lendenwirbelsäule ist er ein Beschützer des Beckenbodens. Er verbindet  die Lendenwirbelsäule mit den unteren Extremitäten, indem er Druck von oben abfängt und vertikal von der Wirbelsäule zum Bein verläuft  und diagonal über das Becken bis zum Oberschenkelknochen unterhalb des Hüftgelenks. Als Rumpfmuskel ist er den Oberschenkelknochen und -muskeln übergeordnet.

Der große Lendenmuskel arbeitet stets im Team und ist Teil der Lenden-Darmbein-Muskelgruppe, die mehrere Gelenke berührt. Er zieht im Hintergrund die Fäden und stimuliert die inneren Organe, wenn wir uns bewegen oder auch nur atmen. Auch für die Hüftbeugung wird seine Unterstützung benötigt, wobei hier der Hauptprotagonist der Darmbeinmuskel (M. iliacus) ist. Sogar am Solarplexus gibt es einen Knotenpunkt mit dem Zwerchfell, von hier spinnt das vegetative Nervensystem seine Fäden, auch zur Blase.

  • Dieser Tausendsassa ist aber auch empfindlich. Was für Supermann das Kryptonit, ist für den großen Lendenmuskel das Sitzen und Stress. Dauersitzen sowie angewinkelte Beine verkürzen und schwächen ihn. Das hat dann Konsequenzen für den ganzen Körper. Die Folge ist eine Fehlanspannung und Fehlbelastung der Beckenbodenmuskulatur, die dann eine fehlende Stabilisierung der Lendenwirbelsäule ausgleichen muss. Die Blasenauslass-Koordination ist gestört.

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Großer Lendenmuskel

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